Dienstag, 31. Mai 2011

[Hochzeit] 2. Braut Make-up

Hallo,
bevor es hier heute mit meinem Braut-Make-up losgeht, stelle ich mich kurz vor. Ich bin Tiffy von "Schön und Günstig", 30 Jahre und seit 4 Jahren verheiratet. Als Jabelchen mich fragte, ob ich an Ihrer Hochzeit Themenwoche mitmachen möchte, mußte ich nicht lange überlegen. Meine Hochzeit war meine persönliche Traumhochzeit und ich denke sehr gerne daran zurück. Mit dem Nachschminken meines eigenen Braut-Make-ups wurden zahlreiche schöne Erinnerung wieder erweckt.
Ich zeige Euch mal ein Hochzeitsfoto, damit man einen Eindruck bekommt, wie das Make-up im Gesamtbild wirken kann. Die Qualität des Fotos ist nicht sehr gut, da es eingescannt werden mußte.

Nun, heute 4 Jahre später, ist mir nicht mehr alles exakt bekannt, was verwendet wurde, aber ich versuche das Make-up so gut wie möglich zu rekonstruieren. Es sind auch nicht die Originalprodukte von damals, da ich dort von meinem Friseur geschminkt wurde, ich denke aber, das spielt keine große Rolle.
Für mich war es wichtig, an meinem Hochzeitstag möglichst natürlich auszusehen. Ich wollte schließlich, dass mein Mann mich am Altar auch erkennt. Also kam für mich keine spontane Typveränderung in Frage. Von daher wird mein Braut-Make-up jetzt keine Revolution ;)
Als erstes habe ich ein Make-up mit mittlerer Deckkraft gewählt, denn man möchte ja nicht, dass irgendwelche hektische Flecken durchleuchten. Ich würde auch eine Make-up-Base mit leichtem Schimmer empfehlen, die das Make-up haltbarer macht und zusätzlich ein schönes Strahlen verleiht. Hautrötungen und Augenschatten werden mit einem Concealer abgedeckt. Anschließend wird das Make-up nochmal mit einem Puder fixiert. 

- Artdeco High Definition Foundation, Nr. 35
- Manhattan Soft Compact Powder, Nr. 3
(hier wurde weder Base noch Concealer verwendet, da ich beides nicht besitze)
Als nächstes wird das Gesicht konturiert, dann Blush aufgetragen. Darüber gebe ich noch etwas Highlighter und zum Abschluß wird das ganze Gesicht nochmal mit den Alverde Korrekturperlen abgepudert, um ein ausgleichenden Effekt zu erzielen.

- Nivea Bronzer für die Kontur
- MNY Blush 301
- Rival de Loop Highlighter aus der "Romantic Flowers" LE
- Alverde Korrekturperlen
Das Augenmake-up bleibt recht natürlich. Wichtig ist eine Lidschattenbase. Danach einen beigen Lidschatten auf das ganze bewegliche Lid auftragen und mit einem braunen Lidschatten das äußere Lid und die Lidfalte betonen. Das ganze gut verblenden. Mit einem schwarzen Kajalstift am oberen und unteren Wimpernkranz eine Linie ziehen und Wimpern tuschen. Wichtig! Benutzt auf jeden Fall eine wasserfeste Mascara, denn es wird garantiert das eine oder andere Tränchen fließen und keine Braut möchte danach wie ein Waschbär aussehen! Zum Schluß die Augenbrauen nachziehen.


- Artdeco Eyeshadow Base
- Artdeco Lidschatten Nr. 29 und 18
- Manhattan Duo-Kajal aus der "Party Glam" LE
- Artdeco Lash Sensation Mascara (Achtung, nicht wasserfest!)
- Alverde Augenbrauen-Kit "blond"
Zum Schluß benutze ich einen Lippenstift, der meiner Lippenfarbe möglichst ähnlich ist, damit es auch hier natürlich wirkt. Man kann hier auch gut einen semi-permanenten Lippenstift verwenden (Max Factor Lipfinity, Maybelline Super Stay etc), denn oft Zeit zum Nachziehen hat man nicht und geküßt wird auch viel. Ich habe mich aber für einen Chanel Rouge Allure (Farbe 66 "Confidentielle") entschieden, denn die Rouge Allure Lippenstifte überstehen bei mir sogar fettiges Essen, sind also sehr gut haltbar.

Und so sieht das Ganze dann fertig aus.



Ich hoffe, das Ganze hat Euch ein wenig gefallen und vielleicht dient es ja jemandem zur Inspiration. Wenn jemand unter Euch in Kürze heiratet, wünsche ich Euch nur das Beste und ein wunderschönes Fest!
Eure Tiffy

[Hochzeit] 2. Blusen und Tops, oder: Wieviel ist zu viel?

Hi, hier ist wieder Lili von Relatable Style! Nachdem wir gestern über den richtigen Stil und die richtigen Farben gesprochen haben, gehen wir heute zu den Details über: Wie sollte eine Bluse oder ein Top aussehen, um auf einer Hochzeit gut anzukommen?

Wichtig ist hier vor allem: Weniger ist mehr!


1. Der Ausschnitt

Auch wenn das Dekollete noch so schön ist: Können die anderen Hochzeitsgäste es in aller Pracht bewundern, ist es eindeutig zu viel. Dabei gibt es eine einfache Regel, mit der du bestimmen kannst ob etwas "zuviel" ist: Wenn du dich fragst, ob es zuviel ist, dann ist es das vermutlich auch :-D Hast du aber dennoch eine Lieblingsbluse, auf die du nicht verzichten möchtest, gibt es mehrere Möglichkeiten: Ein Top darunter, welches den Ausschnitt kaschiert (dieses hilft auch bei Punkt 2 gut weiter) oder an heißeren Tagen so etwas hier. Übrigens: Welcher Ausschnitt welcher Körperform am meisten schmeichelt, findet ihr hier!



Scarlett Johansson kann sich ein solches Dekolleté zwar leisten, wäre auf einer Hochzeit damit allerdings fehl am Platz. Lauren Graham hingegen macht es richtig. Diese Ausschnitttiefe ist ungefähr das angemessene Maximum.

2. Der Stoff

Bei Sommerhochzeiten liegt der Fokus bei den Gästen auf hellen Farben. Sofern frau sich nicht in Edelboutiquen einkleidet, beinhalten Blusen und Oberteile in hellen Farben sehr, sehr oft ein Problem: Man sieht darunter jegliche Unterwäsche. Abhilfe schaffen hier Unterwäsche in Nude-Tönen (diese muss dann aber auch wirklich unsichtbar sein unter der Bluse, und sich nicht etwa als Spitzenmuster abzeichnen!) oder ein helles, dünnes Top darunter. Wichtig: Unbedingt Top und Bluse vorher zusammen anziehen und schauen, ob die beiden Ausschnitte übereinander auch gut aussehen!


Kristin Davis war sich wahrscheinlich nicht im Klaren darüber, wie durchsichtig ihr Shirt wirklich ist... Denn hier lauert die nächste Falle: Manche dünnen Stoffe werden erst im Blitzlicht durchsichtig! Also grundsätzlich bei zweifelhaften Stoffen unter den richtigen Lichtbedigungen testen und auch mal ein Blitzfoto machen... Oder einfach direkt einen deckenden Stoff anziehen!

3. Die Träger

Je nach Anlass ist es heutzutage möglich, trägerlose Oberteile zu tragen, zumindest außerhalb der Kirche (und bei entsprechendem Arm- und Schultermaterial). Angemessener ist es jedoch immer noch, von Oberteilen ohne Träger oder mit Spaghettiträgern abzusehen und einen breiteren Träger oder Ärmel zu wählen.


Hier gilt ausnahmsweise: Mehr ist mehr! Ein breiterer Träger sieht auf einer Hochzeit meistens eleganter aus.


4. Die Passform

Generell gilt: Je schlichter und geschlossener ein Oberteil ist, desto enger darf es (bei entsprechender Figur) anliegen. Ein Oberteil mit viel Bling-Bling, tiefem Ausschnitt und knalligen Farben kann, wenn es zusätzlich auch noch sehr eng ist, schnell billig wirken. Ein schlichtes Oberteil mit einem gemäßigten Ausschnitt bekommt durch einen figurnahen Schnitt jedoch meistens eine Extraportion Sexiness, die nicht ins Billige abrutscht. Wichtig bei engen Oberteilen: Probiere unbedingt aus, ob es auch im Sitzen gut aussieht und bequem ist. Bei Hochzeiten wird traditionell viel gegessen und gesessen. Nimm im Zweifelsfall lieber die größere Größe - wenn dich das Größenschild stört, kannst du es ja herausschneiden. Merkt doch eh keiner.


Katie Price zeigt anschaulich, wie es nicht geht... Die Dame in Hellblau hat den Dreh hingegen raus :-)


5. Die Länge

Die Länge eines Oberteils ist weitgehend von der eigenen Körperform und dem dazu getragenen Rock oder Kleid abhängig. Im Grunde gibt es hier nur zwei Faustregeln:

1. Das Oberteil sollte lang genug sein, dass sich auch beim Strecken keine Bauchfreiheit ergibt.

2. Endet das Oberteil am weitesten Punkt der Hüfte, kreiert es damit die Illusion von Breite, besonders, wenn Ober- und Unterteil farblich kontrastieren. Falls man schlanker aussehen möchte, sollte man dies vermeiden. Lässt sich ein solches Outfit nicht vermeiden, hilft ein auffälligerer Gürtel um die Taille: Er lenkt den Blick wieder auf die schlankere Stelle.

... und so würde ich es tragen:




...wobei ich den Hut wohl eher Zuhause lassen würde ;-) Der hat sich nur zufällig mit auf das Bild geschlichen!

Eure Lili

... besucht mich auf Relatable Style!

Bildquellen:

Scarlett Johansson

Lauren Graham

Kristin Davis

rote Bluse

Katie Price

hellblaue Bluse

Karina Bacchi

blaues Top

[Hochzeit] Hochzeitstorte - Bilder von schönen Hochzeitstorten

Hallo ihr Lieben,
was gehört zu einer Hochzeit dazu? Richtig: eine wunderschöne Hochzeitstorte.

Seit langem schaue ich mir die wunderschönen Torten auf dem Blog von Monika an, und ich darf im Rahmen der Themenwoche Hochzeit ein paar Tortenbilder von ihr auf meinem Blog veröffentlichen.

Mit einem Klick auf das jeweilige Bild, kommt ihr zu dem Rezept auf Monikas Blog.

Viel Spaß beim träumen!












Montag, 30. Mai 2011

[Hochzeit] 1. Stil, Farben und beige Ostereier

Hallo :-) 

Ich bin Lili, und mein Blog heißt Relatable Style! Jabelchen hat mich gebeten, als Styleblogger zum Thema "Was ziehe ich als Gast auf einer Hochzeit an?" für ihre Hochzeitswoche zu bloggen. Natürlich habe ich mich darüber sehr gefreut, vielen Dank für die Einladung! Aber genug von mir, fangen wir mit dem Wichtigen an:

Denn wenn eine Hochzeit ansteht, bedeutet das (neben aller Freude für das Ehepaar in spe) für die geneigte Beauty und Fashionista besonders eins: Endlich mal wieder eine Gelegenheit, sich richtig aufzubrezeln!

Source

Dabei steht neben Makeup und Haaren besonders das Outfit im Mittelpunkt, und gerade für dieses gibt es auf Hochzeiten viele kleine und große Regeln. Und damit ihr nicht auch mit einem beigen Osterei auf dem Kopf endet, möchte ich euch in dieser Hochzeitswoche dazu ein wenig erzählen :-)

Heute geht es dabei um den richtigen Stil und die richtigen Farben. Am Dienstag sind dann Tops und Blusen dran, am Mittwoch Kleider, Röcke und Hosen. Am Donnerstag dreht sich alles um Accessoires, am Freitag um Schuhe. Am Samstag erzähle ich euch etwas über die verschiedenen Dresscodes und zeige euch, wie ich sie mit dem Inhalt meines Kleiderschranks kombinieren und stylen würde. Und am Sonntag schließt sich der Kreis und wir reden nochmal über beige Ostereier auf Hochzeiten - und was sonst noch so nicht geht.

Fangen wir also an mit Stil und Farben:

1. Der Kleidungsstil


DON'T: Schöner als das Brautpaar sein wollen

Wichtig: Versuche niemals, schöner und auffälliger als das Brautpaar zu sein! Egal, welche Probleme du sonst mit den beiden hast, der Hochzeitstag ist nicht "die beste Gelegenheit" sich zu rächen. Auch wenn sie Bridezilla/Groomzilla sind, das hat niemand verdient.

DO: Kleide dich angemessen

Der Dresscode auf Hochzeiten kann vielfältig gestaltet sein. Wünscht das Brautpaar sich eine Mottohochzeit oder einen besonderen Kleidungsstil, so ist das in der Regel auf der Einladung angegeben oder wird anderweitig bekanntgegeben. Dann ist es Pflicht, sich soweit es möglich ist daran zu halten, eigener Geschmack hin oder her! Ist das entsprechende Material nicht vorhanden und Geld und/oder Kreativität knapp, bietet es sich an, Teile zu leihen, beispielsweise aus dem Kostümverleih oder von der Braut selbst (mehr dazu am Samstag! :-D). Ist kein besonderer Wunsch bekannt, so gilt: Festlich! Dabei darf es bei einer standesamtlichen Hochzeit meist etwas legerer zugehen (Kostüm, Hosenanzug und schickere Alltagskleidung sind okay), während es bei einer kirchlichen Hochzeit ruhig elegant sein darf (elegante Kleider, allerdings in der Kirche die Schultern bedecken). Idealerweise suchst du dir ein Outfit aus von dem du das Gefühl hast, es in 10 Jahren auf einem Foto auch noch wiedersehen zu wollen. Denn das haben Hochzeitsfotos so an sich: Sie werden immer wieder hervorgekramt, ein Leben lang :-)





2. Die Farben und Muster


DON'T: Weiß, Schwarz und jede Farbe des Brautkleides sind tabu!

Die Farbregel Nummer eins auf Hochzeiten ist: Trage als Hochzeitsgast niemals Weiß! Das gilt auch für alle möglichen Weißtöne, z.B. Creme, Ecru oder Beige. Sollte die Braut selbst nicht Weiß tragen, wird es dadurch jedoch nicht einfacher: Denn in derselben Farbe wie die Braut auf einer Hochzeit zu erscheinen ist tabu, wobei das Weißverbot ebenfalls bleibt! Nun mag die eine oder andere vielleicht denken: "Kein Problem! Ich nehme eh das kleine Schwarze!" Aber so einfach ist das auch nicht. Pures Schwarz wird auf Hochzeiten ebenfalls nicht gerne gesehen. Muss es dennoch Schwarz sein, lockere es durch bunte Accessoires auf! Bei Mustern gilt die Daumenregel: Verzichte auf großflächige und auffällige Prints. Kleine und dezente Muster sind in Ordnung.

... die "verbotenen Farben": Creme, Rot, Schwarz und Weiß







DO: Such dir eine passende Farbe aus

Bei einer Hochzeit stehen dem Gast alle Farben des Regenbogens zur Verfügung. Wichtig ist hier die richtige Schattierung: Von sehr auffälligen Farben wie Neon und großflächigem "echtem" Rot ist in der Regel abzuraten. Alle bunten und gedeckten Töne werden hingegen gern gesehen. Als Muster kommen kleine, dezente und unaufgeregte Versionen in Frage.

Hier einige (ok, viele!) Beispiele für hochzeitsgeeignete Farben...

... für zarte Farben: Zartgelb, Hellblau, Rosé, Pistaziengrün






... für kräftige Farben: Blau, Seengrün, Lila, Beere







... für gedeckte Farben: helles Erbsengrün, Kakao, gedecktes Rosa, gedecktes Flieder






... und sogar für dunkle Farben: Graublau, Brombeere, Rostrot, Tannengrün






3. Farbkombinationen

Natürlich sind auch Farbkombinationen möglich, dabei dürfen auch die "verbotenen Farben" in kleinen Portionen, beispielsweise in einem Muster oder als Accessoire, auftauchen. Schöne Websites, auf denen mit Farbharmonien und Farbkontrasten herumgespielt werden kann, sind kuler, colorjack und der Color Scheme Designer. Dort werden auch die verschiedenen Harmonien eines Farbrades dargestellt: Monochromatisch, Analog, Triade, Komplementär... Diese Tools sind eigentlich für Webdesign gedacht, sind aber auch großartige Inspirationsquellen für farbige Outfits!


Und das war's für heute! Ich hoffe, mein Post hat euch gefallen und in der Planung Eures Outfits vielleicht auch etwas weitergeholfen :-) Morgen erzähle ich euch ein wenig zum Thema "Blusen und Tops, oder: Wieviel ist zu viel?". Ich würde mich freuen, euch dort wiederzusehen.

Eure Lili...

... die sich immer über Besuch auf Relatable Style freut! :-)


PS: Natürlich besitze ich nicht alle diese Kleider... Und leider gibt es sie auch gar nicht. Das ist ein weißes Kleid... Bildbearbeitung macht's möglich :-)
www.Hypersmash.com